Zurück zur Startseite
Startseite

Zurück zu Ernährung
Ernährung

Hoch lebe die Wissenschaft - auch Genussmittel können gesund sein

Nach oben! An apple a day keeps the doctor away

Die positive Wirkung von Äpfeln als Antioxidans wurde von der University of California untersucht: Es zeigte sich, dass auch Apfelsaft einen positiven Einfluss auf Risikofaktoren von Herz- und Kreislauferkrankungen aufweist.

Nach oben! Dank Kaffee weniger Gallensteine

Eine im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichte Studie ergab ein reduziertes Risiko für Gallensteine. Vermutet wird eine positive direkte Wirkung des Koffeins auf die Gallenblase, resp. ein antioxidativer Effekt.

Nach oben! Schokolade schützt vor Herzinfarkt

Eine schwedische Untersuchung ergab nicht nur keinen Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und Übergewicht, resp. Herz-Kreislauferkrankungen, sondern letztere wurden sogar positiv beeinflusst: Die in der Schokolade enthaltenen Polyphenole haben einen gefässschützenden, antioxidativen Effekt, vergleichbar mit Gemüsen, Früchten oder Grüntee.

Nach oben! Ein Bierchen in Ehren

Japanische Forscher fanden heraus, dass durch Bier eine Reduktion des Krebsrisikos beim Anbrennen von Fleisch, Fisch und beim Rauchen erzielt werden konnte.

Dank Untersuchungen mit deutscher Gründlichkeit (Wissenschaftszentrum in Freising) wirkt Bier auch schützend auf Gefässe und gegen Bakterien. Vor allem sei es der Inhaltsstoff Xanthohumol, welcher der Arteriosklerose und dem erhöhten Blutdruck, ja sogar der Osteoporose, entgegenwirke. Im Bier sind sowohl wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium, als auch Spurenelemente wie Zink, Selen, Eisen sowie B-Vitamine enthalten.

Ein Bier in Ehren, aber nicht in rauhen Mengen, und schon gar nicht unmittelbar nach dem Sport!

Nach oben! Alkohol, zum Wohl

Eine amerikanische Studie am "Center of Disease Control and Prevention" in Atlanta ergab bei Frauen mit einem Alkoholkonsum von 12 bis 24 g täglich (1-2 dl Wein oder 3-6 dl Bier) ein um mehr als 60% niedrigeres Risiko für einen Hirnschlag.

In der "Physicians Health Study" an 20'000 amerikanischen Ärzten zeigte sich durch regelmässigen, aber nicht übermässigen, Alkoholkonsum ein vermindertes Risiko, an einem Typ-2-Diabetes (Zuckerkrankheit) zu erkranken.

Nach oben! Rotwein schützt vor Herzinfarkt und Thrombose

1 bis 3 Drinks pro Tag à 1 dl Wein oder 2 dl Bier senken das Risiko für eine coronare Herzkrankheit um 30 bis 50 %. Erhöht werden dabei das schützende HDL-Cholesterin und das Apolipoprotein-1. Die in den Traubenschalen vorhandenen Flavonoide (Katechin, Quercetin, Resveratrol u.a.) sind starke Antioxidantien, und somit gefässschützend. Beim zuletzt genannten Resveratrol handelt es sich um ein in der Natur vorkommendes Fungizid (Mittel gegen Pilzbefall), dessen Gehalt in Trauben feuchterer Lagen deshalb erhöht ist.

Ausserdem finden sich Salizylsäure-ähnliche Substanzen, die zu einer Verminderung der Thrombozytenaggregation (Verklumpung der Blutplättchen) führt, was die Durchblutung fördert und vor Thrombosen schützt. 3 dl Rotwein entspricht ca. 20 mg Acetylsalicylsäure, entsprechend 1/5 Tablette Aspirin Cardio. Einen gefässerweiternden Effekt haben v.a. die in den Trauben vorkommenden Tannine, deren Wirkung durch Lagerung in Holzfässern noch verstärkt wird.

"In vino veritas et sanitas"
Ein mässiger Weinkonsum (v.a. Rotwein, wobei neuere Studien auch positive Wirkungen des Weissweins zeigen) kann aus medizinischen Gründen empfohlen werden, die schweren individuellen und gesellschaftlichen Probleme bei Alkoholismus sind jedoch zu beachten.

Nach oben!